Marianische Gemeinschaften Fulda

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Marianische Männersodalität

"Wenige, aber ausgezeichnete Männer" gründen 1609 nach dem Vorbild der 1574 errichteten Akademischen Sodalität Mariä Verkündigung die Bürgersodalität Mariä Himmelfahrt. Es folgen Zeiten der Blüte und der Anfeindung und des Niedergangs. Die Sodalität entwickelt sich zum Brennpunkt des Katholischen Lebens. 1735 wird die Silbermadonna, Pallium der Stadt Fulda in Augsburg gearbeitet. Heute zählt die Sodalität zu den ältesten noch aktiven Marianischen Kongregationen. Selbstheiligung und Apostolat sind die Ideale jedes Marianischen Sodalen!

Fatima-Weltapostolat

Die zentrale Aufgabe des Fatima-Weltapostolats ist die Verbreitung der Botschaft von Fatima: Die Muttergottes erschien am 13. Mai 1917 den Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta und rief zum täglichen Rosenkranzgebet, zur Umkehr und zur Sühne auf. Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 kam es zum bekannten „Sonnenwunder“, das von tausenden Menschen bezeugt wurde. Heute ist das Fatima-Weltapostolat in ca. 120 Ländern aktiv und wächst weiterhin, da die Fatima-Botschaft immer noch bedeutend wichtig für den Aufbau einer besseren Welt „einer Zivilisation der Liebe, einem neuen Frühling für die Kirche, einem neuen Marianischem Pfingsten“ ist.

Marianisches Zönakel

Der Begriff "Zönakel" ist abgeleitet von dem lateinischen "cenaculum" (Abendmahlssaal in Jerusalem) und erinnert an die Versammlung der Apostel um die Gottesmutter Maria in dem Abendmahlssaal nach der Himmelfahrt Jesu. Sie verharrten im gemeinsamen Gebet, sehnsüchtig wartend auf das Kommen des Heiligen Geistes (Pfingsten). Das marianische Zönakel greift dieses biblische Ereignis auf und fand durch die Marianische Priesterbewegung in den 1970er-Jahren große Verbreitung. Die Tradition der regelmäßigen Gebets- und Gemeinschaftstreffen von Priestern und Gläubigen zu Rosenkranzgebet, Hl. Messen, Marienandachten mit Marienweihe und geistlichen Impulsen wird in Fulda seit vielen Jahren gepflegt und fortgeführt. Im Anschluss an die i.d.R. monatlich stattfindenden Zönakel treffen sich alle Gläubigen zu einer Agapefeier mit geistlichem Austausch bei Essen und Trinken im Pfarrheim.

Gebetsgruppe "St. Maria Rosenkranzkirche"

Die Gebetsgruppe ist ein Zusammenschluss von Gläubigen, die gemeinsam die Hl. Gottesmutter Maria verehren möchten. Die Teffen sind mittwochs zum gemeinsamen Gebet und zur Hl. Messe. Außerdem veranstaltet die Gebetsgruppe "St. Maria Rosenkranzkirche" das Rosenkranz-Psalter-Gebet, das mehrmals im Jahr zu besonderen Marienfesten stattfindet. Herzliche Einladung an alle Interessierten mitzubeten!

Tridentinische Messe

Jeden Sonntag um 10.30 Uhr wird in der Rosenkranzkirche Fulda die Heilige Messe nach dem traditionellen Messbuch von 1570 in seiner letzten verbindlichen Fassung von 1962 gefeiert, wie sie bis zur Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils allgemein üblich war. Daher wird sie oft auch „vorkonziliare Messe“ oder „tridentinische Messe“ genannt, da ihre liturgische Form und Gestalt wesentlich auf die Bestimmungen des Konzils von Trient (1545 – 1563) zurückgeht. Die Feier dieser heiligen Messe wurde durch die Päpste Johannes Paul II. seit 1984, Benedikt XVI. seit 2007, Franziskus seit 2021 und Leo XIV. auch für die nachkonziliare Zeit unter Beachtung verschiedener, bestimmter, festgelegter und einzuhaltender Kriterien wieder erlaubt und untersteht der Autorität des Papstes, des Ortsbischofs und eigens dazu von diesem beauftragten Priestern. Sie wird in Einheit und Gehorsam mit dem Papst, dem Bischof, der geltenden liturgischen und kirchlichen Ordnung sowie dem Lehramt der Kirche gefeiert, wozu das II. Vatikanische Konzil und das nachkonziliare Lehramt bis zur heutigen Gegenwart mit dem amtierenden Papst gehört. Die heilige Messe wird in lateinischer Sprache gefeiert, Epistel, Evangelium und Predigt erfolgen in Deutsch.